Warum ihr euch die Band The Flatliners anhören müsst

Mein Erlebnis mit den Flatliners

Mein tollstes Erlebnis mit den Flatliners hab‘ ich leider verpasst. Auf dem Bild, das meine Freunde mit der Band zeigt, sollte auch ich drauf sein. Bin ich aber nicht. Eine Enttäuschung, an der ich auch zwei Jahre später noch knabbere. Die intelligenten kanadischen Punkrocker spielten als Vorband der Allstar-Combo „Me First and the Gimme Gimmes“. Eigentlich nerven mich Vorbands, weil sie so oft so uninspiriert, ja fast schon gelangweilt ihr Zeug runterdudeln. Die uninspirierteste und gelangweiligste Vorband musste ich bei Mumford & Sons in der Münchner Olympiahalle 45 Minuten lang aushalten. Ihren Namen verschweige ich fairerweise hier. Echte Einheizer sind rar. Zurück zu den Flatliners, der besten Vorband der Welt. Wenige Minuten nach dem halbstündigen Flatliners-Energie-Schock waren plötzlich viel mehr Menschen (für die „Gimme Gimmes“) da – und meine Freunde verschwunden. Sie ließen sich Arm in Arm mit den Flatliners fotografieren. Vor der Tür. „Wir haben dich auf einmal nicht mehr gesehen“, sagten sie hinterher. Ich hingegen vermute eine böse Verschwörung. Ich werde das einen Privatdetektiv aufklären lassen.

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The Flatliners – wie bitte?

Google sortiert Frontmann Chris Cresswell unter dem Genre „Klassische Musik“ ein. Unpassend – aber nur auf den ersten Blick. Was Cresswell mit seiner Gitarre macht, während er dazu singt, ist koordinative Champions League. Kapier ich als Amateurmusiker nicht. Wie so vieles in der Klassik. Also hat Google schon wieder ein bisschen recht. So, aber jetzt kurz und knapp: Die Flatliners, gegründet 2002 in Toronto, verbinden großartige Melodien mit knallhartem Punkrock. Besser, anders, spannender als so viele andere.

Meine Top 5 Flatliners-Songs

Hier könnten auch fünf andere Songs stehen. Selten ist mir eine Entscheidung in meinem Leben so schwer gefallen. Die Lieder sind übrigens von vier verschiedenen Alben.

Darum müsst ihr die Flatliners live erleben

Die bewährte Rock-Rezept, eine Band mit Rhythmus- und Lead-Gitarre zu besetzen, interessiert die Flatliners nicht. Sänger Chris Cresswell und Scott Birgham wechseln sich mit Riffs und Soli ab. Mehrmals während eines Songs. Ein echter Hingucker für Gitarristen. Vorteile bieten die Flatliners auch im CD-Player des eigenen Autos. Ein guter Freund muss so schon viel Sprit gespart haben. Er ist überzeugt: „Wenn die Flatliners laufen, musst du nicht mehr Gas geben.“

Wenn euch The Flatliners gefallen, hört euch unbedingt auch Manchester Orchestra an.
An welche Bands erinnern euch The Flatliners? Ab damit in die Kommentarspalten.

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